Renault City K-ZE – jetzt kommt der Dumping Stromer

Renault City K-ZE – jetzt kommt der Dumping Stromer.

Auf dem Pariser Autosalon 2018 hatte der damalige Renault-Nissan Chef Carlos Ghosn die neueste Entwicklung von Renault im Bereich Elektroautos vorgestellt: Den City K-ZE.  

  • Renault, Dacia - K-ZE - erstes Elektroauto für weniger als 10000 Euro, platt von vorne , Dach in blau, Auto sonst in weiß metallic
  • Renault, Dacia - K-ZE - beim Laden an der Ladesäule. von vorne links, silber
  • Renault, Dacia - K-ZE - erstes Elektroauto für weniger als 10000 Euro - nur für China
  • Renault, Dacia - K-ZE - erstes Elektroauto für weniger als 10000 Euro, linke Seite, Dach in blau, Auto sonst in weiß metallic

Was damals noch als Studie vorgestellt wurde, geht jetzt nur einige Monate später als Serienfahrzeug in die Produktion. Hergestellt wird der vom Designchef Laurens van den Acker gezeichnete elektrische Klein-SUV in einem Joint Venture aus der Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz zusammen mit dem chinesischen Autohersteller Dongfeng. Die Fertigung des zunächst nur in China angebotenen Klein-SUV erfolgt in China in der Fabrik von Dongfeng in Wuhan. Bedingt durch den für ein Fahrzeug dieser Klasse langen Radstand von 2,43 m bietet der City K-ZE Platz für fünf Personen und verfügt über 300 l Kofferraumvolumen. Das  3,73 Meter lange Elektroauto besitzt eine Bodenfreiheit von 15 cm.

Das richtige Auto für den täglichen Weg zur Arbeit

Der nur etwas über 900 kg schwere Stromer wird von einem 45 PS Elektromotor angetrieben bei einem Drehmoment von 125 Nm. Zumindest für den chinesischen Markt wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 105 km/h begrenzt. Auch das ist sicherlich ein Grund für die recht große Reichweite von 250 km nach NEFZ-Norm. Die Batteriekapazität beträgt 27 kWh.

Neben dem volldigitalen Kombiinstrument für den Fahrer verfügt der City K-ZE über ein Multimediasystem mit 20,3 Zentimeter Touchscreen. Neben dem großen Touchscreen hat der City K-ZE aber auch noch einige andere beachtliche Serienausstattungen zu bieten. So soll schon in der Standardversion Navigation, Smartphone-Integration und W-Lan Hotspot an Bord sein. Darüber hinaus gibt es elektrische Fensterheber und eine Klimaanlage.

Um dann aber einen für den chinesischen Markt noch akzeptablen Preis anzubieten, hat man auf ein ESP und die Rekuperation verzichtet und will den Elektro-Klein-SUV für unter 10.000 € incl. der gegenwärtigen Subventionen anbieten. Marketing-Chef Guillaume Sicard geht davon aus, dass der in China gegen ein Dutzend antretende ähnliche Konkurrenz Autos in Europa konkurrenzlos wäre.

Es ist also wohl anzunehmen, dass der City K-ZE nach seinem Start in China im Herbst wohl auch nicht lange auf sein Erscheinen in Europa warten lässt.

Die Fabrik in Wuhan ist auf jeden Fall schon mal für eine Jahresproduktion von 120.000 Autos ausgelegt.

Der City K-ZE wäre auf jeden Fall ein ernstzunehmender Konkurrent für den VW e-Up, Smart EQ und e.Go life.

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