Polestar 2 – Volvos elektrische Tochter Polestar startet Produktion

Polestar 2 – Volvos elektrische Tochter Polestar startet Produktion.

“Polestar ist die elektrische Performance-Marke der Volvo Car Group und der Zhejiang Geely Holding”, so wird auf der Volvo Seite verkündet.

Geleitet wird die Sub Marke Volvos von Thomas Ingenlath. Der deutsche Autodesigner ist seit 2012 Chief Design Officer bei Volvo Cars. Seit 2017 ist CEO von Polestar.

Unter seiner Leitung brachte Polestar 2017 den Prototyp Polestar 1 heraus. Der Polestar 1 war noch ein Hybridauto. Seine Stärke lag vor allem in der Batterie, die dem Hybridauto 150 km elektrische Reichweite verlieh.

Polestar 2 ist schon vollelektrisch

Schon das zweite Auto ist vollelektrisch. Der Polestar 2 soll in Europa mit einer 78-kWh-Batterie angeboten werden. Die Version für den chinesischen Markt erhält eine etwas schwächere Batterie mit 72 kWh.

Die beiden Achsen des Polestar 2 werden jeweils von einem 150 kW Motor angetrieben. Die Systemleistung beträgt 300 kW (408 PS) und reichen für 600 Nm Drehmoment. Die Reichweite nach WLTP beträgt 500 km. In 4,7 sec. absolviert der Polestar 2 den Sprint von 0 auf 100.

Das vollelektrische Auto soll ab 2020 ausgeliefert werden.

Zum Debüt in Shanghai gab Polestar jetzt auch den Produktionsstandort für den Polestar 2 bekannt. Produziert wird das Fahrzeug ab Anfang 2020 im chinesischen Luqiao (Provinz Zhejiang).

In dem zur Zhejiang Geely Holding gehörenden und von der Volvo Car Group betriebenen Werk sollen später auch Modelle von Volvo und Lynk & Co vom Band laufen. Basis für den Polestar 2 ist die kompakte Modular-Architektur (CMA) auf die auch späteren Fahrzeuge von Volvo aufgebaut werden sollen.

Thomas Ingenlath, Chief Executive Officer (CEO) von Polestar, erhofft sich durch die Eigentümerstruktur (Geely, Volvo, Lynk & Co.) große Synergieeffekte. Insbesondere in der Produktion kann Ingenlath natürlich auf die jahrzehntelange Erfahrung von Volvo in der Fertigung zurückgreifen.

Wie wichtig das Produktions Know-How ist spürt Konkurrent Tesla heute noch jeden Tag. Die Fertigungsprobleme stellen nach wie vor das größte Problem bei Tesla da. Hiervon war und ist auch das Model 3 betroffen. Auch beim Model 3 kam es wieder zu Produktionsengpässen. Folge war ein Verfehlen der Auslieferungsziele. Teslas Liquidität nahm daraufhin im letzten Quartal um ca. 700 Millionen Dollar ab.

Verkauft wird übers Internet

Verkauft werden soll der neue Polestar nur über das Internet. Ähnlich wie der chinesische Roller Herstellers Niu oder Tesla sollen die Autos aber in Flagstores – Polestar nennt sie Space Center – besichtigt und Probe gefahren werden können. Der Polestar 2 soll zu Preisen ab 59.900 € verkauft werden.

Hier können Sie ihren Polestar 2 konfigurieren und bestellen.