Sven, Elektro Kleinwagen von Share2drive

Sven, Elektro Kleinwagen von Share2drive.

Auf der Automobilausstellung in Genf zeigte das 2015 gegründete Aachener Start-up share2drive seinen Elektro-Kleinwagen Sven.

Sven – das richtige Auto für die Stadt

Das für den Einsatz als sharing mobil konzipierte Kleinfahrzeug wird von einem 24 kW Elektromotor angetrieben. Mit der Energie aus seinem 20 kWh Akku soll der kleine Sven bis zu 140 km Reichweite nach WLTP Norm schaffen. Das Aufladen der Batterie ist mit 11 kW Lader in zwei Stunden erledigt. Die Top Speed wird mit 120 km/h angegeben. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 15 Sekunden absolviert.

Fotos: Share2drive

Der kleine Flitzer kann neben drei Personen nebeneinander noch 210 Liter Gepäck befördern. Klappt man die Beifahrersitze um, so erhöht sich das Ladevolumen auf 580 Liter. Das Leergewicht inklusive Batterie beträgt 850 Kilogramm.  Der Wendekreis des Sven liegt bei 8 Metern.

Da der Sven nur 2,5 m lang und 1,75m breit ist, können in eine normale Parklücke bis zu drei dieser Mini Autos parken.

Um die TCR (Total Cost for Ride) möglichst gering zu halten wurde auf jeder Art von Schnickschnack im Interieur verzichtet. Dafür hat das Auto einen äußerst pflegeleichten Innenraum und einen ebenen Boden. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf Kostenreduktion für den Flottenbetreiber.

Als Engineering Partner steht hinter dem Konzept die Aachener FEV (Forschungsgesellschaft für Energietechnik und Verbrennungsmotoren).

Laut Share2Drive-Geschäftsführer Markus Volm steht bei der gesamten Entwicklung des Kleinfahrzeuge Sven das Thema sharing im Vordergrund.  Sven ist voll vernetzt und soll durch die spezielle s2d-App einfach zu finden sein.

Sven geht in die zweite Finanzierungsrunde

Nach der Präsentation des Prototypen des Sven in Genf startet Share2Drive jetzt die zweite Finanzierungsrunde. Mit dem dann eingeworbenen Kapital soll eine passende Software für Nutzung und Abrechnung des Fahrzeuges angeschafft werden. In Zukunft ist eine bundesweite Expansion geplant.

Bedauerlich ist, dass das kleine Stadtauto nicht für den normalen Endverbraucher als Kauf-Fahrzeug zur Verfügung stehen soll. Er wäre sicherlich eine ernstzunehmende Alternative zu Konkurrenten wie dem ebenfalls in Aachen gebauten e.GO life.

Schon das dritte Start-up aus Aachen.

share2drive Ist mittlerweile das dritte Startup aus Aachen aus dem ein echter Fahrzeughersteller zu werden scheint.

StreetScooter und e.Go sind die beiden anderen.

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