Nissan Leaf Plus kommt

Nissan Leaf Plus kommt.

Nissan hat gestern auf der Consumer Electronics Show CES in Las Vegas den neuen Nissan Leaf plus (auch Leaf e +)vorgestellt.

In den neuen Leaf plus hat Nissan die Erfahrung der letzten acht Jahre seit Einführung des Leaf im Jahr 2010 einfließen lassen. Der Leaf plus hat eine größere Reichweite als sein Vorgänger, er beschleunigt schneller und lässt sich auch schneller aufladen.

Der Motor leistet jetzt 160 kW und hat ein Drehmoment von 340 NM.

Der neue Leaf plus verfügt auch über eine größere Batterie. Statt der bisher standardmäßig verbauten 40 kWh Batterie kommt er jetzt mit einer 62 kWh Batterie.

Zudem hat Nissan im Leaf plus jetzt auch eine CHAdeMO Schnell-Lademöglichkeit verbaut. Damit sind Ladeleistungen von bis zu 100 kW statt der bisher üblichen 50 kW möglich.

Mit der neuen größeren Batterie hat der Nissan Leaf e+  eine um 40% größere Reichweite als das Vorgängermodell. Insgesamt ist die Batteriekapazität von ursprünglich 24 auf 30, dann 40 und jetzt 62kW und damit um über 250%  gegenüber den ersten ausgelieferten Fahrzeugen gestiegen.

Die Batteriezellen werden von LG Chem hergestellt und leider immer noch passiv gekühlt. Der Verzicht auf eine aktive Kühlung bringt den Akku recht schnell an seine Leistungsgrenze. Schnelle Autobahnhatz mit anschließender Schnellladung mag der passiv gekühlte Akku nicht. In solchen Fällen wird die Leistung automatisch gedrosselt.

Nissan gewährt auf die Batterie eine Garantie von 8 Jahren oder  160.000 km.

In der Vergangenheit hat Nissan seine Akkus selbst produziert. Offensichtlich ist es aber für den Konzern günstiger die Batterien auf dem Weltmarkt einzukaufen.

Der neue Leaf e+ wird zunächst in Japan und anschließend in Nordamerika ausgeliefert. An einen Verkauf in Europa ist erst Mitte bzw. Ende 2019 gedacht.

Nissan will auch nach wie vor an einem Vertrieb über sein etabliertes  Händlernetz festhalten und verweist darauf, dass seine Händler mittlerweile seit fast einem Jahrzehnt Elektroautos verkaufen. Man verfüge daher über erheblich größere Erfahrung als diese bei den Wettbewerbern wie Hyundai und Kia vorliegt.

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