Daimlers autonome Zukunft: Vision URBANETIC

Daimlers autonome Zukunft: Vision URBANETIC.

Mercedes Benz zeigt auf der CES in Las Vegas sein Mobilitätskonzept der Zukunft.

Der Vision URBANETIC soll einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft geben. Eine intuitiv bedienbare autonome Plattform. Die Plattform kann später mit einem People-Mover-Modul für die Personenbeförderung oder einem Cargo-Modul für den Gütertransport geliefert werden. Batterie elektrisch angetrieben, lokal emissionsfrei und nahezu lautlos soll der Vision URBANETIC dahingleiten.

Das voll vernetzte Fahrzeug ist aus Sicht Daimlers Teil eines Öko- Gesamtsystems.  Sowohl Logistikunternehmen als auch Privatkunden sollen mit dem Fahrzeug kommunizieren können.  

“Informiertes Vertrauen”

Viele Menschen begegnen autonomen Fahrzeugen noch mit einer gewissen Skepsis.

Das liegt häufig auch daran, dass dem Menschen nicht klar ist, was das autonome Fahrzeug im nächsten Schritt tun wird. Deshalb hat Mercedes bei seiner Studie Vision URBANETIC auch die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Umwelt in den Mittelpunkt gerückt. Die Absicht, was das autonome Fahrzeug als Nächstes tut, muss für den menschlichen Verkehrsteilnehmer unmittelbar und intuitiv erkennbar sein.

Um dies zu erreichen nimmt das Fahrzeug über verschiedene Kamera- und Sensorsysteme seine Umgebung war und kommuniziert aktiv mit ihr.

So werden andere Verkehrsteilnehmer über verschiedene Animationsflächen darüber informiert, ob und wie sie von dem Fahrzeug wahrgenommen werden.  Hunderte Leuchteinheiten im Bereich der Seitentüren und der Front des Autonom Autos signalisieren sich nähernden Personen, dass sie erkannt wurden.

Bedarfsgerechte Anpassung an Nachfrage

Darüber hinaus enthält das Konzept eine integrierte IT Infrastruktur.  Angebot und Nachfrage sollen so in Echtzeit analysiert werden können.  In der Vorstellung Daimlers wird in Zukunft eine autonom fahrende Flotte seine Routen flexibel selbst auf Basis des aktuellen Bedarfs anpassen können.  Dank künstlicher Intelligenz und Vollvernetzung soll dann das Konzept in der Lage sein nicht nur den aktuellen Bedarf zu analysieren, sondern auch zukünftige Bedarfe zu antizipieren und in seine Planung aufzunehmen.  Folge sei damit eine Verkürzung der Wartezeiten im Personennahverkehr und eine Stauvermeidung. Über die Datenerfassung im Vehikel Control Center soll dann z.B. eine größere Menschengruppe in einem gewissen Bereich erfasst werden können.  Fahrzeuge werden dann dorthin geschickt, um den gesteigerten Bedarf schnell und effizient bedienen zu können.

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