Markus Söder und der teure Deal für arme Mieter

Stadtbild_München - Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de - Wikipedia

Markus Söder und der teure Deal für arme Mieter

Markus Söder hat endlich sein Ziel erreicht – Ministerpräsident des Freistaates Bayern zu werden.

 

Aber wie lange noch. Nur noch 38% der bayerischen Wähler würden gegenwärtig die CSU und damit Markus Söder wählen. Gerne führt Söder dieses desaströse Ergebnis auf Partei Kollegen und die AFD zurück.

Markus Söder und der teure Deal für arme Mieter

Aber vielen ist der heutige Ministerpräsident noch als bayerischer Finanzminister gegenwärtig. 2013 hatte  die  Landesbank ihre Wohnbaugesellschaft GBW verkauft. Jetzt holt ihn dieses Fehlverhalten wieder ein. Söder muss sich jetzt vor einem Untersuchungsausschuss rechtfertigen.  Söder hat mit dieser Aktion 33.000 kleine Leute, Mieter der gemeinnützigen bayerischen Wohnungsgesellschaft, die ursprünglich über die Bayerische Landesbank dem Freistaat Bayern gehörte, in die Armut getrieben.

 

Vieler Orten müssen nun die Bewohner von GBW Wohnungen sich gegen drastische Mieterhöhungen wehren.

Blödsinniger Druck durch die EU Kommission, die unerbittlich die Privatisierung forderte,  undurchschaubare Interessen einzelner Personen und Investoren und opportunistische Politiker führen heute zur Existenzangst bei tausenden eingeschüchterten Mietern.

 Grund der Misere: Die drohende Insolvenz der Bayern LB

Grund der ganzen heutigen Misere war die drohende Insolvenz der angeschlagenen Bayern LB. Diese hatte unter Ministerpräsident Stoiber 2007 die österreichische Hypo Alpe Adria Bank gekauft. Offensichtlich für eine Leihen-Truppe ein paar Nummern zu groß. Die Hypo Alpe Adria schlingerte bereits zum Zeitpunkt des Kaufs. Stoiber wollte aber um jeden Preis im internationalen Bankgeschäft mitmischen. Als das Loch bei der Bayern LB immer größer wurde, suchte man verzweifelt nach Lösungen zum Stopfen der Fehlkalkulationen.

 

Nach langem hin und her, wie die Dummheiten um die Bayern LB am geschicktesten zu kaschieren wären, kommt man im April 2013 zum Entschluss die GBW an die PATRIZIA Immobilien AG aus Augsburg zu verkaufen. Die ursprünglich mal im Raum stehende Sozialcharta für die Mieter Gerät hierbei dann vollkommen unter Druck der EU an den besten Zahler zu veräußern immer mehr ins Hintertreffen.

 

Wer jetzt noch glaubt dass die EU in der jetzigen Form dem Normalbürger diene, ist dann aber selber schuld.

 

Das Beitragsbild stammt von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26601798.

 

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