Kolumne Klartext: Andrea Nahles versagt auf ganzer Linie

Andrea Nahles - Foto von Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3 - Beitrag emoove.net

So oder so ähnlich kann man wohl das Desaster in der SPD nennen. Eine Umfrage unter t-online Lesern vom 31.07.2018 ergab ein katastrophales Bild von der Parteichefin der SPD. Nach 100 Tagen Amtszeit bescheinigen der Parteichefin 80 % der Abstimmer, dass Nahles der versprochene Erneuerungsprozess in der SPD nicht gelungen ist.

Nahles muss uns wirklich für so dumm halten, wie sie selber wohl ist. Nach 20 Semestern Studium hatte Nahles dann doch wohl endlich ihr Studium abgeschlossen und zu diesem Zeitpunkt den Steuerzahler wegen ihres Dauerstudiums schon erhebliche Summen gekostet. Wohl wissend, dass sie mit einer solchen Qualifikation in der Wirtschaft kein Bein auf den Boden bekommen hätte und wahrscheinlich heute Niedriglöhnerin wäre, hat sie dann lieber den Weg in der SPD beschritten.

Schon ihr Vorgänger (ja, der Martin, “ruft doch mal Martin” – ja der!) hatte schon in der Schule versagt (drei Jahre in der 11. Klasse, mit Sondergenehmigung, und immer noch nicht geschafft). Lauter Schul- und Studienversager, die sich dann aber für befähigt halten, einen Staat zu leiten.

Aussagen von Parteichefin Nahles “Wir brauchen mehr Speed”, führen diesseits zu Lachern. Mehr Speed hätte sie z.B. am besten schon mal im Studium bewiesen. Zwanzig Semester sind für ein Literaturstudium M.A. erheblich zu viel. Leistungsträger sehen anders aus.

Kolumne Klartext: Andrea Nahles versagt auf ganzer Linie

Ende April betrug der Wert derjenigen, die Nahles als neue Parteivorsitzende für ungeeignet hielten, noch nur 47%. Das nunmehr 80% der Befragten Frau Nahles für ungeeignet halten, hat sicherlich eine Reihe von Gründen.

So muss sich Nahles von ihrer Gefolgschaft fragen lassen, warum der Mindestlohn nicht endlich vernünftig kontinuierlich jährlich gesteigert wird. Es ist selbst dem Dümmsten kaum noch zu vermitteln, dass er in ein Rentensystem einzahlen soll, das ihm am Ende nicht einmal eine Rente auf Höhe von Hartz IV Sätzen gewährt. Nach der gegenwärtiger Renten-Rechtslage erhält der Angestellte oder Arbeiter, der kontinuierlich 1500 Euro netto verdient, mit 67 Jahren oder nach mindestens 45 jähriger Tätigkeit nämlich nur 720 € Rente (48%  von 1.500 €) .

Der Hartz IV Empfänger, der sich ganz normal im System des SGB XII bewegt, erhält dagegen im Zweifel erheblich mehr (Einzelperson: Bis zu 450 € Miete + 416 € Regelanspruch Grundsicherung = 866 € Gesamt;  beide haben am Ende im Zweifel die 866 €, der vorher arbeitende Rentner ist dann halt Aufstocker. Das heißt, er muss ins gleiche Amt für Grundsicherung. Beide erhalten im Übrigen zu wenig.)

 

Einziger Gewinner des Niedriglohnes in Deutschland sind die internationalen Grosskonzerne. Das ist wohl selbst Frau Nahles klar. Aber dies zu ändern, setzte eine große Portion Chuzpe, gehörigen Mut und jede Menge Verstand voraus. Dann wird das wohl nichts. Frau Nahles klebt lieber an ihrem Sessel mit Chauffeur und Dienstwagen statt den Weg freizumachen für eine echte und soziale Erneuerung der SPD. Dann aber auch bitte ohne Olaf Scholz, Martin Schulzens oder ähnlichen Altvorderen mit Amtsalüren.

 

Übrigens: Die Studiendauer für Literaturwissenschaften M.A. beträgt regelmäßig 4 Semester. Zur Erinnerung:  Frau Nahles hat 20 ! Semester gebraucht.

(Auszug aus: Uni Regensburg: https://www.uni-regensburg.de/studium/studienangebot/studiengaenge-a-z/literaturwissenschaft-ma/index.html:

Die Dauer des Studiums richtet sich nach dem individuellen Studienverlauf. Die Regelstudienzeit, d.h. die Zeit, in der das vorgesehene Studienprogramm idealerweise absolviert werden kann, beträgt 4 Semester. )

 

 

Schlagzeile(n) – 31.07.2018

Nahles unbeliebter denn je.

Umfrageteilnehmer bei t-online stimmten heute ab:

80 % trauen Nahles keine Erneuerung der SPD mehr zu. Im April waren es nur 47 %.

 

—————————————————————————————————————–

Andrea Nahles erzielte nur 28 % Ergebnis bei der Bundestagswahl in ihrem eigenen Wahlkreis (Wahlkreis 199: Ahrweiler)

Und konnte so nur über die Liste in den Bundestag einziehen.

 

 

Add a Comment